Netzwerktreffen Zeltlager

Am 15. April 2026 fand in der Fachstelle für katholische Kinder- und Jugendarbeit ein erstes Netzwerktreffen der Zeltlager im Seelsorgebereich Erlangen statt. Von 18:30 bis 22:00 Uhr kamen insgesamt 15 Verantwortliche aus allen fünf Zeltlagern zusammen. Ergänzt wurde die Runde durch zwei Vertreter*innen des BDKJ sowie Petru Giurgi (Pastoralteam) und Nicole Freund (Pastoralteam und Fachstelle), die auch zur Veranstaltung eingeladen hatten. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu einem offenen Austausch, die von vielen Teilnehmenden intensiv genutzt wurde.
Nach einem lockeren Ankommen bei Snacks stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Mithilfe von gestalteten Plakaten präsentierten sich die einzelnen Zeltlager und gaben Einblicke in ihre Arbeit. Dabei wurden unter anderem Fragen zu Organisation, Programminhalten, Teilnehmendenzahlen, Kosten, Zeltplätzen sowie zur Elternarbeit thematisiert. Besonders der Austausch über praktische Erfahrungen, etwa zu Regeln, Abläufen oder besonderen Herausforderungen – stieß auf großes Interesse.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der besseren Vernetzung untereinander. Kontaktdaten wurden gesammelt und der Grundstein für eine gemeinsame Messenger-Gruppe gelegt, um den Austausch auch über das Treffen hinaus zu ermöglichen. Ziel ist es, langfristig ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen, das gegenseitige Unterstützung bietet, gerade vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen wie Personal, Räume und finanzielle Mittel.
Darüber hinaus wurden wichtige Standards für die Durchführung der Zeltlager thematisiert. Viele Maßnahmen werden bereits vor Ort auf hohem Niveau umgesetzt. Dazu zählen unter anderem:
- die Vorlage erweiterter Führungszeugnisse
- Schutzkonzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt
- der Besitz einer gültigen Juleica
- ausreichend ausgebildete Ersthelfer*innen
- verpflichtende Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt nach den Standards des Erzbistums Bamberg
Diese Standards werden in den kommenden Jahren weiter gefestigt und verpflichtend eingeführt. Dabei wurde deutlich, dass es nicht um zusätzliche Hürden geht, sondern um die bestmögliche Unterstützung der Ehrenamtlichen sowie um klare und sichere Rahmenbedingungen. Der Prozess soll bewusst langfristig und fair gestaltet werden.
Das Fazit des Abends fiel durchweg positiv aus: Die Zeltlager im Seelsorgebereich sind vielfältig und engagiert, getragen von jungen Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen. Dieses Engagement gilt es zu stärken und nachhaltig zu unterstützen.
Petru Giurgi und Nicole Freund stehen künftig als Ansprechpersonen zur Verfügung und begleiten den weiteren Prozess. Das Netzwerktreffen soll ab sofort jährlich im Herbst stattfinden. Der nächste Termin wird in Kürze bekannt gegeben.